Freiberufler und Selbstständige können sich freiwillig gesetzlich versichern. Allerdings bringt der Wechsel in die PKV deutlich mehr Vorteile.
Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, hat die Wahl: Mit dem Wegfall der Versicherungspflicht kann man selbst entscheiden, ob man privat oder weiterhin gesetzlich krankenversichert sein möchte. Wichtig ist lediglich, dass eine Krankenversicherung abgeschlossen wird – das schreibt der Gesetzgeber vor. Schnell stellt sich dabei die Frage: Welche Vorteile bringt ein Wechsel in die PKV?
Keine Zuschläge, keine ständigen Nachweise
Die Entscheidung für eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV ist in vielen Fällen wenig sinnvoll: Freiwillige gesetzlich Versicherte binden sich zum einen vertraglich über Jahre an eine Assekuranz, zum anderen ist das Krankentagegeld nur gegen zum Teil hohe Zuschläge erhältlich. Im Gegensatz zur PKV werden die Beiträge zwar einkommensabhängig erhoben – Freiberuflern und Selbstständigen wird jedoch meist ein hohes Bruttoeinkommen unterstellt, das die Beitragssätze in die Höhe treibt. Liegt der Verdienst unter der Beitragsbemessungsgrenze, muss man das regelmäßig nachweisen, was Zeit und manchmal auch Nerven kostet.
Individueller Schutz zum günstigen Preis
In der PKV spielt das Einkommen dagegen keine Rolle. Der Beitrag bemisst sich ausschließlich nach Risikofaktoren wie etwa dem Gesundheitszustand des Versicherten. Gerade junge, gesunde Versicherte kommen daher in den Genuss besonders günstiger Beiträge. Und einer Police, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Angesichts der großen Auswahl an Policen bietet sich ein Vergleich der PKV-Anbieter an, bei dem unsere Berater gern kostenlos und unverbindlich behilflich sind.
Wer die Wahl hat… - Tarife in der PKV
Hunderte Anbieter und Tarife gibt es in der privaten Krankversicherung. So finden Sie den für Sie passenden.
Im Gegensatz zur GKV mit ihrem Einheitstarif für alle Mitglieder haben Mitglieder der privaten Krankenversicherung die Qual der Wahl. Sie müssen sich zwischen hunderten unterschiedlichen Tarifen entscheiden. Angefangen vom Basistarif bis hin zum Premiumschutz. Aber was bringen die einzelnen Tarife? Wie unterscheiden sie sich? Und wie findet man den richtigen?
Was bringt der Basistarif?
Der Basistarif wurde zum 01. Januar 2009 bei allen privaten Krankenversicherern verpflichtend eingeführt. Er ist ein vom Gesetzgeber definiertes Produkt, das sich in seinem Leistungsumfang an dem der gesetzlichen Kassen orientiert. Sinkt der Leistungsumfang bei den gesetzlichen Kassen, sinkt er also auch im Basistarif. Dafür entfallen eventuelle Aufschläge aufgrund gesundheitlicher Vorbelastungen und der Beitragssatz ist auf Höhe des durchschnittlichen Höchstbeitrages in der GKV gedeckelt. Bei privaten Kassen und Versicherten ist der Basistarif jedoch wenig beliebt: Er ist vergleichsweise teuer, bietet aber weder die PKV-typische Garantie der Leistungen noch den üblicherweise erhöhten Leistungsumfang.
Standard- oder Premiumschutz?
Für die meisten Versicherten lohnt sich eher eine private Vollversicherung. Hier zahlen sie einen relativ geringen Beitrag und profitieren von einem individuellen Versicherungsschutz. Ob man sich dabei für einen umfangreichen Standardtarif oder die Premium-Variante mit erweitertem Leistungsumfang entscheidet, ist eine Frage des Absicherungsbedarfs und der finanziellen Möglichkeiten. Ein PKV-Vergleich hilft in jedem Fall, in Frage kommende Angebote zu identifizieren. Um den optimal passenden Tarif zu finden, stehen Ihnen unsere Berater gern mit Tipps und einem unverbindlichen Anbietervergleich zur Verfügung.
Leistungsplus dank privater Zusatzversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen verlegen sich zunehmend auf eine Grundabsicherung ihrer Versicherten. Wer einen guten Versicherungsschutz will, muss sich privat versichern.
Gesetzlich Versicherte befinden sich in einer unschönen Situation: Einerseits sind sie pflichtversichert und müssen einen hohen Prozentsatz ihres Bruttoeinkommens an ihre Krankenkasse abführen lassen. Andererseits erhalten sie dafür immer weniger Leistungen. Immer wieder weisen die Assekuranzen darauf hin, dass sie mit den ihnen zugewiesenen Geldern aus dem Gesundheitsfonds kaum zu Recht kommen. Leistungskürzungen bei gleichbleibend hohen Beiträgen sind die Folge. Nur gut, dass GKV-Mitglieder eine private Zusatzversicherung abschließen können. So ist es für sie möglich, den Versicherungsumfang zu erlangen, den sie sich wünschen.
Dank Zusatzversicherung Patient erster Klasse
Freie Arztwahl, Chefarztbehandlung, Übernahme der Kosten für alternativmedizinische Behandlungen – davon können gesetzlich Versicherte nur träumen. Es sei denn, sie entscheiden sich für eine private Zusatzversicherung. Damit können sie ihren bestehenden gesetzlichen Versicherungsschutz sinnvoll ergänzen und an ihre Bedürfnisse anpassen. Angesicht der Vielzahl von Angeboten sollte jedoch zunächst ein Angebotsvergleich durchgeführt werden, um tatsächlich eine günstige und gute Zusatzversicherung zu finden. Unsere unabhängigen Berater helfen Ihnen gern dabei, sich im Dschungel der Zusatzversicherung zurechtzufinden.
Sehr empfehlenswert: Private Zahnzusatzversicherung
Als besonders empfehlenswert gilt eine private Zahnzusatzversicherung. Die gesetzlichen Kassen übernehmen lediglich einige wenige Leistungen, die kaum über eine Notfallversorgung hinausgehen. Wer jedoch aufgrund einer Allergie eine andere Füllung benötigt oder einen Zahnersatz braucht, bleibt häufig auf einer hohen Rechnung sitzen, die aus eigener Tasche beglichen werden muss. Eine private Zahnzusatzversicherung hilft, diese Versorgungslücke zu schließen. Beachten sollte man dabei, dass der Eigenanteil möglichst gering ausfällt und dass die Zusatzversicherung auch Zahnarzthonorare und zahntechnische Leistungen beinhaltet. Auf der Suche nach einer geeigneten Zahnzusatzversicherung wenden Sie sich gern an unsere unabhängigen Berater, die Sie ausführlich und kostenlos beraten.

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